Ein Motto von Jean Gebser

Anstelle der Hektik tritt die Stille und das Schweigenkönnen;

anstelle des ausschließlichen Zweck- und Zieldenkens tritt die Absichtslosigkeit;

anstelle des Machtstrebens tritt Hingabe und echte Liebesfähigkeit;

anstelle des quantitativen Leerlaufes tritt das qualitative geistige Geschehen;

anstelle der Manipulation tritt das geduldige Gewährenlassen der fügenden Kräfte;

anstelle des mechanistischen Ordnens, der Organisation tritt das »In-der-Ordnung-sein«;

anstelle der Vorurteile tritt der Verzicht auf Werturteile, also statt Kurzschluss unsentimentale Toleranz;

anstelle dualistischer Gegensätze tritt die Transparenz;

anstelle der Handlung tritt die Haltung;

anstelle des homo faber tritt der homo integer (der integrierte Mensch);

anstelle des gespaltenen Menschen tritt der ganze Mensch;

anstelle der Leere der begrenzten Welt tritt die offene Weite der offenen Welt.

2 Kommentare

  1. Jean Gebser hat Jan und mich sehr inspiriert: Das integrale Bewusstsein und seine Sicht von Asien.

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  2. Stefan Schönenberger

    ein ganz wunderbares Motto, danke fürs posten, Jean Gebser war ein aussergewöhnlicher Mensch.

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